Unternehmensgeschichte

Wie alles begann...

Die Firma Mundal hat eine lange Tradition in Mundingen. Der Ursprung geht zurück auf das hiesige handwerkliche Schreinergewerbe.

1949

Ernst Mayer übernimmt den Schreinereibetrieb von Albert Mayer und stellte nach und nach von der Möbelherstellung auf Ladenbau und den Innenausbau um.

1956

Die Schreinerei von Ernst Mayer nimmt die Produktion von Schaufensterrahmen aus Leichtmetall in ihr Fertigungsprogramm auf. Die hierfür eingesetzte Schweißanlage war damals die modernste in Baden-Württemberg. Daraus erfolgt die Entwicklung eigener Fenster- und Fassadenkonstruktionen, die im gesamten Bundesgebiet und auch im Ausland eingesetzt werden.

1963

Das Markenzeichen „ERMA“ wird als Patent angemeldet, die Firma heißt von nun an „ERMA-Laden- und Innenausbau Mundingen“.

1968

Die Gebrüder Karl und Paul Uhl aus Vogt und Paul Maucher übernehmen die Firma unter der Firmierung „Maucher Metallbau GmbH“. Ab sofort werden ausschließlich Fenster- und Fassadenkonstruktionen aus Aluminium geplant, gefertigt und montiert. Das Geschäft wird zunehmend ausgebaut. Großprojekte in Frankfurt und München, zusammen mit der Firma Liebherr auch in Algerien, Frankreich, Irland, Österreich und den Vereinigten Staaten beweisen die Leistungsfähigkeit des Werkes.

1970

Die Produktionshallen werden erweitert (Schlosserei)

1974

Die Produktionshallen werden wieder deutlich erweitert, die Fläche wird mehr als verdoppelt.

1977

Walter Schilling, seit 1969 im Betrieb an verantwortlicher Position, tritt an die Stelle von Paul Maucher und wird neuer Geschäftsführer. Die Firma heißt von nun an „Mundal Metallbau GmbH Mundingen“. Der für ein Dorf wie Mundingen große Industriebetrieb, der übrigens recht unauffällig, ohne das Dorfbild zu stören, sich einpasst, ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Stabilität.

1989

Die neue Produktionshalle für die Blechbearbeitung wird in Betrieb genommen. Auf 2.000 m² werden mit modernster Technologie Kantteile gefertigt. Herzstück ist eine hochmoderne CNC-gesteuerte Nibbelmaschine von Trumpf, auf der auch übergroße Formate bearbeitet werden können.

1991

Das Tochterunternehmen „Fenster- und Fassaden-Reinsdorf GmbH“ in Lutherstadt Wittenberg-Reinsdorf nahe Berlin wird eingeweiht. Von hier aus werden Baustellen im Osten Deutschlands versorgt.

1993

Das moderne Verwaltungsgebäude wird bezogen. Die Konstruktionsabteilung erhält nun endlich genügend Platz und kann mit modernen CAD- Arbeitsplätzen noch besser die Fassadenkonstruktionen für die Kunden entwickeln.

1995

Das erste 5-Achs-Profilbearbeitungszentrum wird in Betrieb genommen. Von nun an erfolgt die Fensterfertigung mit der Präzision der CNC-Technik.

1998

Weitere Großinvestition in zwei 5-Achs-Profilbearbeitungszentren neuester Generation. Die Fertigungskapazität wird dadurch nahezu verdoppelt. Außerdem werden komplexe Profilbearbeitungen möglich, wie sie für Sonderelemente an Objektfassaden erforderlich sind.

1999

Mundal fertigt Fenster und Fassaden für renommierte Objekte, wie z.B. für den Deutschen Reichstag in Berlin, das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt oder der Frankfurter Welle in Frankfurt.

2002

Bernd Schilling gründet die neue Gesellschaft „Mundal Fenster- u. Fassaden-Technik GmbH“ zur Projektsteuerung des bis dahin größten Einzelauftrages in einer ARGE.

2004

Die Mundal Fenster- u. Fassaden-Technik GmbH übernimmt die Geschäfte der Mundal Metallbau GmbH und somit erfolgt die Generationsübergabe der Geschäftsführung von Walter Schilling auf Bernd Schilling. Das Produktionsspektrum wird erweitert um die Bereiche Profilbearbeitung und Elementfertigung für den Fenster- und Fassadenbau. Konzentration der Unternehmensaktivitäten am Hauptsitz in Mundingen, das Zweigwerk in Reinsdorf wird geschlossen und verkauft.

2005

Mundal fertigt zunehmend im Auftrag von großen Metallbaufirmen, auch für Projekte im europäischen Ausland und weltweit Der Maschinenpark wird umfassend modernisiert und ergänzt. Schnelligkeit und Flexibilität bei bester Qualität sind das oberste Ziel.

2008

Die Technik wird laufend verbessert, die Möglichkeiten der 3D-Planung und 3D-Maschinensteuerung eröffnet neue, nie dagewesene Profilbearbeitungen und Elementkonstruktionen in kürzester Zeit.

2009

Die Logistikfläche wird ausgebaut mit einer zusätzlichen Lagerhalle für Kundenmaterial. Mundal trotzt der Wirtschaftskrise und verbessert sich weiter.

2010

Auf den Hallendächern wird eine Photovoltaikanlage mit 320 kWp installiert. Diese Anlage deckt rund 1/3 des jährlichen Strombedarfs von Mundal. Der darüber hinaus gehende Strombedarf wird aus Wasserkraft gewonnen Damit produziert Mundal absolut umweltverträglich und nachhaltig.

2012

Die Logistikfläche im Außenbereich wird verdoppelt und durch eine neue Lkw-Zufahrtstraße erschlossen. Dadurch ergeben sich zusätzlich 1.000 m² Platz für die Elementfertigung.

Heute

ist Mundal ein innovatives Unternehmen am traditionsreichen Standort in Mundingen mit rund 110 Beschäftigten auf circa 6.500m² Produktionsfläche. Gut ausgebildete Mitarbeiter und neueste Technologie machen Mundal fit für die Zukunft.